Mein fliegender Teppich des Geistes

Titel: Mein fliegender Teppich des Geistes: Wie sich aus Kindheitserfahrungen eine lebendige Spiritualität weben lässt
Verlag: Gütersloher Verlagshaus
Erscheinungsdatum: 1. März 2021
Autor(en): Marion Küstenmacher
Genre: ,
Seiten: 256
ISBN13: 978-3579066172

Klappentext/Synopsis:

Eigene spirituelle Muster erkennen

In 17 Kapiteln berichtet Marion Küstenmacher von Augenblickserfahrungen, aus denen sich im Verlauf ihres Lebens spirituelle Fäden sponnen, die sich heute fest mit ihrem Bewusstseinsfeld verwoben haben. Jedes Kapitel folgt einem Dreischritt: Die Autorin erzählt von einer besonderen Kindheitserfahrung und fragt dann, wie dieses Basismotiv in der mystisch-theologischen Tradition wahrgenommen und gedeutet wird. In einem dritten Schritt macht sie schließlich deutlich, wie sich das Thema in ihrer Biografie entfaltet hat und wo es sie heute trägt und weiterführt.
Entstanden ist die sehr persönliche Geschichte eines spirituellen Weges, die zugleich eine Einladung ist, die Muster mystischer Spiritualität im eigenen Leben zu entdecken und ihnen nachzugehen.

»Den fliegenden Teppich meines Erwachsenen-Bewusstseins erlebe ich heute als ein fluides, mobiles, immer noch vorläufiges Territorium, ein ›Gefährt‹ des Geistes, auf dem zu reisen ich nicht müde werde.« (Marion Küstenmacher)

Auszug:

Das neue Buch von Marion Küstenmacher ist sehr persönlich. Aufbauend auf Kindheitserinnerungen führt uns Marion auf mögliche Wege der Persönlichkeitsentwicklung und stösst dabei eigene Erinnerungen und eigenes Denken an.

Ich habe mit ca. 13 Jahren, kurz nach der Scheidung meiner Eltern, aufgehört zu riechen und zu schmecken und habe eine Barriere zwischen meiner reichen Innenwelt und der als langweilig und unwirtlich wahrgenommenen Aussenwelt errichtet.

Vor einigen Jahren durfte ich an einem Tag den Zusammenbruch der Barriere zuerst im Bereich der Sinne erleben, und seither auch im Bereich der Emotionen.

Es ist für mich trotzdem schwierig, Zugang zu meinen Kindheits- und Jugenderinnerungen zu erhalten, weil ihnen wesentliche Trigger, Auslöser fehlen: Geruch, Geschmack, Gefühl. Ich muss mich auf kognitive Träger verlassen.

Marion's Buch hilft mir, wieder einen besseren Zugang zu meinen Erinnerungen zu finden. Ihre Beispiele lassen mich nachdenken, und ich stosse auf ähnliche Erlebnisse. Ihre eigene Entwicklung, die wenige, gut versteckte und eingeflochtene Theorie, die Resultate lassen mich meinen eigenen Entwicklungsweg nachverfolgen.

Auch wenn ich nach diesem Buch Marion besser kenne, geht es nicht darum. Die eigene Arbeit führt mich mir selbst näher, spendet Mut ob dem bereits erreichten, und zeigt Möglichkeiten für den weiteren Weg auf.

Ich kann das Buch nur empfehlen.